In der Stadt hat es uns nicht so lange gehalten. Wir hatten alle drei das Gefühl, wir müssten wieder hinaus ins Grüne.
Am Nordende haben wir Cape Reinga verschmäht, weil es doch etwa 330 km Umweg gewesen wären. Aber das Südende schien so nah und andere Reisende hatten es uns doch sehr ans Herz gelegt. Doch auch dort ist man von Wellington aus gut zwei Stunden unterwegs, weil die Wege nun mal nicht direkt zum Ziel führen, sondern Buchten und Gebirge umgehen müssen.
Zunächst jedoch stockten wir unsere Vorräte auf und dabei stockte uns im Supermarkt immer wieder der Atem. Die Preise in Neuseeland sind doch deutlich höher als wir das von Deutschland gewöhnt sind: 3 Liter Vollmilch der günstigsten Sorte kosten z. B. etwa 4 Euro. Für einen Bund Schnittlauch geben Neuseeländer etwa 2,50 Euro aus…
Danach fuhren wir los und mussten erstmal über einen Pass,
der wohl auch von Soldaten überschritten wurde, die danach für Neuseeland und die Britische Krone in den ersten Weltkrieg zogen:
Der See an dem wir vorbeikamen war weniger aufregend. Als typische Freizeitaktivität wurde dort Angeln und Vogelbeobachtung vorgeschlagen. Dafür war die Uferstraße am Meer um so beeindruckender:
Wir beschlossen nicht direkt zum Leuchtturm zu fahren sondern liefen noch zwei Kilometer bis wir dort waren. Am Schluss gab es noch ein paar Stufen zu erklimmen
bis wir von oben den Ausblick
und den Leuchtturm bewundern konnten:
Am Abend suchten wir uns einen Zeltplatz am Meer. Romantisch, kostenlos, nur leider auch ohne Strom, ohne Wasser und ohne WLAN…
Sehr beeindruckende Bilder wie auch Reisebeschreibung. Es ist so, als ob wir selbst dabei wären. Danke, Flo!
AntwortenLöschenEin schöner Platz, auch ohne WLan, dafür ein Leuchtturm und wahrscheinliche auch viele Sterne überm Zelt. Wolfram
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