Mittwoch, 31. August 2016

Koru

Die Sonne schien heute den kompletten Tag wunderbar warm. Wir schliefen erst mal, für unserer Verhältnisse, aus. Nach einem guten Frühstück und einer Sitzung im Hotpool machten wir uns auf zum Rotoehu Lake, auf den Hinehopu-Hongi-Track. Die Wanderung führte uns von einem See, durch den Urwald zu einem weiteren See.






Wir hatten Proviant dabei und gönnten uns auf halber Strecke ein Picknick auf einer Lichtung in der Sonne. Es gab so viele verschiedene Farnsorten zu entdecken!
Andrea machte einige Fotos von noch kleinen, frischen Babyfarnblättern. Sie sehen so schön aus, wenn sie noch eingerollt sind, wieder ein Wunder der Natur. Nebenbei ist dieser eingerollte Farn in Neuseeland das nationale Symbol. Für die Maori symbolisiert der Farn, der "Koru" (Spirale eines jungen Farnwedels) Reinheit in dieser Welt. "Der Koru ist das Zeichen für ein Leben in Harmonie, das eigene Dasein zu verstehen und Veränderungen deuten zu können. Er symbolisiert aber auch Ruhe, Frieden, einen Neuanfang oder eine neu beginnende Lebensphase."
Hier ein paar Exemplare, (überwiegend) heute im Urwald aufgenommen:




Nach Kaffee und Mango zu Hause, besuchten wir wieder den Hotpool. Diesmal trafen wir auf ein junges Paar, mit denen wir uns lange unterhielten. War sehr nett!!

Im Wald trafen wir auf einen Wishing-Tree:


Dieses Bild ist für Euch, damit Ihr Euch auch etwas vom Wishing Tree wünschen könnt:



Unser heutiges Rätsel:
Was ist das für ein Dreieck?

Auflösung der Kunst im Wald

Vielen, vielen Dank für Eure wunderschönen Idee zu unserem letzten Rätsel: die schüchternen Waldgeister, die sich aus dem unterirdischen Hotel ans Licht wagen, um sich entweder umzuziehen oder mal eben Pippi zu machen, haben uns schon sehr gut gefallen!! DANKE für's Mitraten
Hier die Auflösung:

Vorher:
Nachher:

Dienstag, 30. August 2016

Another day in Rotovegas

Ehrlich gesagt bin ich heute ziemlich müde... aber ich raffe mich trotzdem für Euch auf, um kurz zu berichten, was wir heute gemacht haben!
Flo und ich haben uns Mountainbikes ausgeliehen und sind durch Rotoruas Redwoodforest gezischt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich manchmal auch ein kurzes Stück bergab geschoben habe, weil manche Pfade doch sehr steil für mich waren.
Seht selbst, hier ein paar Eindrücke:



Andrea war derweil bei zwei Maoriversammlungshäusern in der näheren Umgebung. Und (natürlich hat sie gleich wieder tolle Kontakte hergestellt !) Andrea wurde von einem Maori eingeladen, sich das Haus, welches innendrin reich verziert mit Schnitzereien ist, anzuschauen. Er lud sie ein, herein zu kommen und Andrea nahm gerne an...


Gemeinsam haben wir dann am späteren Nachmittag noch einen sehr schönen Rundweg um den Blue Lake gemacht durch Farnwälder und an Sandstränden entlang.




Und mal wieder ein Rätsel am Schluss:
Um was handelt es sich hier auf dem Foto im Redwood Forest von Rotorua:


Montag, 29. August 2016

Baa, baa black sheep have you any wool?

Nachdem wir den Tank des Jucy Buses mit Wasser aufgefüllt hatten, fuhren wir zum Agrodome. Dies ist eine sehr große Schaf Farm, bei der man an einer Schafshow teilnehmen kann.


Wir wurden Zuschauer und zwei von uns sogar freiwillige Teilnehmer der Show. Alles drehte sich um Schafe…
Wir waren Zeugen einer rasanten Schafschur,


lernten unterschiedliche Schafrassen kennen und Flo durfte ein Lamm füttern mit der Flasche. Petra durfte auf der Bühne dann noch eine Kuh mit ihren eigenen Händen melken und, was soll ich sagen: sie hat es prima, auf Anhieb, hingekriegt!



Flo lud uns anschließend zum leckeren Essen in der Stadt ein. Als wir gerade das Restaurant verlassen wollten, sprach uns ein netter Kiwi an, wo wir denn her kämen. Er gab uns noch ein paar Tipps über Natur-Sehenswürdigkeiten hier in der Gegend.
Wir verließen das Restaurant und machten uns auf den Weg, zu Fuß durch die Stadt. Wir kamen durch den Stadtpark. Bei einem Hotpool hängten wir unsere Beine hinein ins warme Wasser, um uns aufzuwärmen.


Mit unserem Jucy fuhren wir danach in den Supermarkt, bevor wir in unserer neuen Ferienwohnung eincheckten.
Im Supermarkt trafen wir nochmal den netten Mann aus dem Restaurant Stunden zuvor. Er begrüßte uns mit einem: "It's good to see you!" Der Kiwi erzählte uns, dass sie im Restaurant Flos Kreditkarte gefunden hatten. Er wäre uns noch hinterher gelaufen, habe uns aber nicht mehr finden können. Die Angestellten würden die Karte für ihn aufbewahren. Flos Gesichtszüge entglitten kurz, aber er fasste sich, bedankte sich und fuhr umgehend zurück um die Karte zu holen. Wir drei konnten unser unglaubliches Glück kaum fassen und bedankten uns nochmals überschwänglich bei dem Kiwi. Verrückt, dass wir wieder auf den Mann im Supermarkt trafen! Das Universum sorgt sehr für uns! Wir sind Glückskinder!!!

Sonntag, 28. August 2016

Auflösung des Rätsels von gestern…

Wir freuen uns über die Ideen von Wolfram, Feli und Jörg! Die Ideen waren toll, aber tatsächlich handelt es sich um einen eine Leuchtturm, dessen Leuchte statt auf einem Turm einfach auf dem Mount Maunganui steht. Deshalb ist Florian hier ausnahmsweise größer als der Leuchtturm selbst:



Little Las Vegas

Wir sind in Rotorua. Dies ist eine Gegend, in der die Neuseeländer gerne Action-Urlaub machen. Es ist ein Mountainbike-, Wander- und Spaß- Sport- (wie Sorbing, Kajak, Wildwasserrafting ...) Paradies.
Wir kamen hier an und spazierten als erstes zu den Okere Wasserfällen.


Hiernach besuchten wir den hiesigen Redwood Forest um eine längere Wanderung zu unternehmen.





Hierbei kamen wir durch Redwood Wälder und aber auch durch landestypische Urwald Gebiete mit riesen Farnen. Unsere Wanderstrecke entpuppte sich als recht vielseitig. Unsere Wege kreuzten sich im Wald auch häufiger mit Mountainbikerrouten.
Petra und Flo werden morgen diese Routen mal ausprobieren.

Samstag, 27. August 2016

Avocados in der Bay of Plenty

Heute war ein wundervoller Tag! Wir besuchten Dianne and Bryan auf ihrer Avocado-Farm. Dianne und Bryan sind sehr enge, langjährige Freunde von Onkel Martin. Onkel Martin gab uns die wärmste Empfehlung diese wirklich extrem netten Menschen zu besuchen. Wir wurden nicht enttäuscht! Es war unglaublich schön!!
Flo rief heute früh um 8.00 Uhr bei Bryan an, um zu erfahren, ob ein spontaner Besuch unsererseits auf ihrer Avocado-Farm am heutigen Tag machbar sei. Bryan zeigte sich bereits am Telefon als extrem herzlich und erfreut, dass wir kommen wollten. Er lud uns gleich ein auch mit ihnen Lunch zu essen. Flo war freudig, gut gelaunt und neugierig nach dem Telefonat.
Wir frühstückten und machten uns gleich hiernach auf den Weg nach Katikati, ca. 40 Minuten von unserer Ferienwohnung entfernt. Unterwegs kauften wir noch die teuersten Tulpen unseres Lebens als Mitbringsel ein.
Angekommen auf der Farm, wurden wir sogleich sehr herzlich in Empfang genommen. Überall lagen tolle Avocados auf dem Boden. Der Windsturm hatte sie vom Baum gerissen, leider, auch sehr zum Bedauern unserer Gastgeber.



Wir verbrachten einen sehr langen, aber kurzweiligen Nachmittag bei sehr leckerem Essen und tollen, spannenden Gesprächen mit unseren Gastgebern. Beide sind 70 Jahre alt und haben sich den Traum von einer Avocadofarm vor 14 Jahren verwirklicht. Seit acht Jahren wohnen sie in ihrem wunderschönen Haus inmitten ihrer Plantage und betreiben die Farm professionell. Sie haben uns eine Führung zu ihrer Plantage gegeben und uns viel über den Anbau erzählt.
Unter anderem erwischten sie vor kurzem eine Diebesbande, die versuchte in großem Stil von ihrer Farm zu stehlen. Ähnliche (oder vielleicht sogar diese) Nachrichten schafften es bis in den Spiegel. Dianne traf auf die Diebe und schlug sie in die Flucht. Sie schrieb daraufhin einen Leserbrief in der Lokalzeitung.


Zum Abschluss bekamen wir noch viele Avocados, Limonen, Mandarinen und Orangen geschenkt:


Zum Abschluss des Tages, ihr wisst ja: die goldene Stunde, gönnten wir uns noch eine flotte Bergbesteigung auf den Mount Maunganui (232 Meter)









Hier folgt die Auflösung von unserem gestrigen Rätsel:


Uns ist doch glatt eine ganze Wasserflasche im Gully versunken.

Und hier unser neues Rätsel:
Vor welchem Ding steht Flo hier?


Zusatzfrage für Smart-Brains: Woher kommt der Name "Bay of Plenty"?